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Vom Bagel bis zum Naan: Brote aus aller Welt

Auf der ganzen Welt gibt es köstliche Brotsorten zu entdecken.
Auf der ganzen Welt gibt es köstliche Brotsorten zu entdecken.

In Deutschland steht die Brotzeit hoch im Kurs. Alleine für das Endstück des Brotes haben wir hierzulande über 100 verschiedene Begriffe: Rieftla, Knippchen, Utzelkäpp und Co. Aus der deutschen Esskultur ist Brot nicht mehr wegzudenken. Und wie sieht es mit dem Rest der Welt aus? Geh mit uns auf eine kleine kulinarische Reise.

 

Inhalte

Italien: Ciabatta

Frankreich: Fougasse

Skandinavien: Knäckebrot

Mexiko: Maisbrot

USA: Bagels

Indien: Naan-Brot

Tansania: Chapati

 

Italien: Ciabatta

Unsere Reise beginnt bei einem unserer direkten Nachbarn – in Italien. Dort gehört das Ciabatta (bedeutet übersetzt übrigens Pantoffel/Hausschuh) zu den beliebtesten Brotsorten. Es schmeckt so gut, dass sich wahrscheinlich jeder Italien-Urlauber im Restaurant schon einmal daran satt gegessen hat, noch bevor es die Vorspeise auf den Teller geschafft hat. Kein Wunder: Nur ein paar Tropfen gutes Olivenöl und etwas Meersalz reichen aus, um mit diesem Brot einen Hochgenuss zu erzeugen. Der Ciabattateig kann aus wenigen Zutaten selbst hergestellt werden. Du brauchst Weizenmehl, Hefe, Salz, Wasser und – ganz wichtig – Olivenöl. In einigen Rezepten gesellt sich auch noch etwas Zucker oder Honig hinzu. Aufgepeppt wird das Brot, wenn andere mediterrane Zutaten dazugegeben werden. Wie wäre es zum Beispiel mit Oliven oder getrockneten Tomaten? Da wird sich bei jedem Bissen sofort nach Bella Italia geträumt.

Ciabatta ist in Italien ein beliebtes Brot.
Ciabatta ist in Italien ein beliebtes Brot.

Frankreich: Fougasse

Wenn es um Frankreich geht, denken die meisten sofort an Baguette und Croissants. Das sind natürlich alles wunderbare Köstlichkeiten, aber heute möchten wir dir ein anderes Brot vorstellen: Fougasse. Du findest es vor allem in der Provence. Und da wird es nicht nur pur angeboten, sondern mit weiteren Zutaten gespickt – zum Beispiel mit frischen Kräutern oder Speck. Hergestellt wird das Brot aus einem Hefeteig. Für das typische Lochmuster schneidest du vor dem Backen mit dem Messer den fertigen, ausgebreiteten Teig unregelmäßig ein. Die kleinen Einschnitte drückst du dann mit dem Finger oder einem geölten Kochlöffelstiel etwas weiter auseinander.

Fougasse ist ein Klassiker aus der Provence.
Fougasse ist ein Klassiker aus der Provence.

Skandinavien: Knäckebrot

Dieses Brot hält, was sein Name verspricht. „Knäcka“ ist schwedisch und bedeutet so viel wie „knacken“. Und genau das passiert, wenn man in so ein Knäckebrot beißt. Es ist superknusprig! Knäckebrot gilt als gesund und wird häufig für Diäten empfohlen. Der Grund: Das Brot wird meist aus Roggenvollkornmehl hergestellt und ist dadurch ein Ballaststoff-Booster. Außerdem stecken weitere gesunde Zutaten im Knäckebrot: Leinsamen, Sonnenblumen-, und Kürbiskerne zum Beispiel. Bei der Auswahl der Kerne darf ruhig nach Lust und Laune variiert werden.

Aus Skandinavien stammt das leckere Knäckebrot.
Aus Skandinavien stammt das leckere Knäckebrot.

Mexiko: Maisbrot

Auf unserer kulinarischen Reise verlassen wir nun den europäischen Boden. Maisbrot wird in vielen Regionen dieser Welt gegessen: Es ist in Mexiko genauso beliebt, wie in den USA (und wird bei uns in Europa übrigens in Portugal besonders gern gegessen). Jedes Land hat seine eigene Rezeptur für das perfekte Maisbrot. Eine Zutat haben sie alle aber gemeinsam: das Maismehl. Für die mexikanische Variante wird dem Brot gerne noch ein wenig eingeheizt. Dafür kannst du Jalapeños verwenden. Am besten nimmst du eingelegte Jalapeñoschoten aus dem Glas, lässt sie abtropfen, schneidest sie in Stücke und gibst sie gemeinsam mit den anderen Zutaten in die Rührschüssel, um den Teig herzustellen. Eine weitere typische Zutat, um Maisbrot zu backen, ist Buttermilch. Sie wird ebenfalls mit den anderen Teigzutaten vermischt.

Maisbrot wird in vielen Ländern zubereitet.
Maisbrot wird in vielen Ländern zubereitet.

USA: Bagels

Ein bisschen weiter nördlich auf der Weltkarte finden wir einen anderen Brot-Favoriten – vor allem auf dem Frühstückstisch. In den USA werden Bagels heiß geliebt. Ein Sesambagel mit Frischkäsecreme ist ein Klassiker. Die Brötchen mit dem Loch schmecken aber sowohl herzhaft als auch süß belegt. Sie bestehen aus einem Hefeteig und sind in vielen Variationen zu haben. Neben dem Sesamklassiker gehört der Mohnbagel zu den Lieblingen. Du kannst Bagels ebenfalls mit anderen Zutaten zubereiten und sie zum Beispiel mit Chiasamen oder Röstzwiebeln bestreuen. In New York haben die Kringel erst kürzlich für einen neuen Hype gesorgt: „Rainbow Bagels“ sind dort zum Trend geworden. Sie werden aus mehreren mit Lebensmittelfarbe eingefärbten Teigen hergestellt und sind ein kunterbunter Hingucker.

„Rainbow Bagels“ haben die Herzen der New Yorker erobert.
„Rainbow Bagels“ haben die Herzen der New Yorker erobert.

Indien: Naan-Brot

Naan-Brot ist ein indisches Fladenbrot, das sich durch die besondere Art der Teigzubereitung auszeichnet. Hierfür wird Hefe und Joghurt verwendet, um einen gesäuerten Teig daraus herzustellen. Traditionell wird der Teig über einer offenen Glut gebacken. Du kannst für die Zubereitung aber einfach deinen Backofen verwenden. Am besten pinselst du die Fladen noch einmal mit Butter ein, bevor du sie in den Ofen legst.

Aus Indien stammt das Naan-Brot.
Aus Indien stammt das Naan-Brot.

Tansania: Chapati

Ähnlich wie das Naan-Brot wird auch Chapati in Indien gegessen. Das Brot ist aber auch ein Bestandteil der ostafrikanischen Küche. In Ländern wie Tansania (oder auch Kenia und Uganda) wird es zu fast jeder Mahlzeit serviert. Es besteht aus einer Mehlmischung, etwas Salz, Öl (oder bei der indischen Zubereitungsweise Ghee) und Wasser. Das Besondere: Statt den Teig im Ofen zu garen, wird er in einer Pfanne auf beiden Seiten bei mittlerer Hitze gebacken. 

Chapati wird in der Pfanne gebacken.
Chapati wird in der Pfanne gebacken.