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Risotto-Reis: Das How-to für Einkauf & Zubereitung

Risotto ist viel mehr als nur irgendein Reisgericht. Für einen perfekten, echt italienischen Risotto brauchst du deshalb auch nicht einen x-beliebigen Reis, sondern speziellen Risotto-Reis.

Wieso brauche ich Risotto-Reis?

Wer einen guten Risotto machen möchte, sollte sich schon beim Einkaufen auf die richtige Auswahl der Zutaten konzentrieren. Original italienisch wird dein Risotto nur, wenn du für die Zubereitung Risotto-Reis verwendest. Im Gegensatz zu anderen Reissorten, hat dieser bestimmte Eigenschaften, die dein Risotto zu einem sämig-saftigen Genuss machen.

Sein besonderes Talent: Risotto-Reis gibt beim Garen Stärke ab, bleibt selbst aber fest (außer du verkochst ihn, aber dazu später mehr). Der Reis behält so einen leichten Biss, während das Drumherum schön cremig wird. Und genau so muss die Konsistenz eines Risottos sein.

Woher kommt Risotto-Reis?

Der Risotto ist eine Erfindung der Italiener. Daher kommt auch der Risotto-Reis aus der Region. Das bekannteste Anbaugebiet ist das im Piemont.

Welche Risotto-Reissorten sind am besten?

Für die Zubereitung von Risotto eignen sich die Reissorten Arborio, Vialone und Carnaroli hervorragend.

Arborio: ist besonders populär; wird am häufigsten verwendet; gart in ca. 17 bis 25 Minuten.
Vialone: typische Reissorte für traditionellen, italienischen Risotto; braucht ca. 15 bis 20 Minuten, um gar zu werden.
Carnaroli: edle Reissorte für Gourmets; Kreuzung aus den beiden Reissorten Vialone und Lencino; gart in ca. 20 Minuten.

Für welche Risotto-Reissorte du dich entscheidest, bleibt dir und deinem persönlichen Geschmack überlassen. Es empfiehlt sich, hier nach Lust und Laune auszuprobieren, bis der eigenen Favorit gefunden ist.

Das Drumherum schön cremig, die Reiskörner mit Biss – so soll ein perfekter Risotto sein.

Welche Reissorten eignen sich nicht für Risotto?

Generell kannst du Risotto natürlich mit allen Reissorten deiner Wahl zubereiten – ganz nach dem Motto „Hauptsache es schmeckt“. Wenn du aber ein echt italienisches Original auf deinem Teller haben möchtest, solltest du auf bestimmte Kandidaten verzichten. Milchreis macht dein Risotto zum Beispiel pampig. Auch Sushi-Reis oder Langkornreis eignet sich nicht für die Zubereitung. Die perfekte Konsistenz bekommt dein Risotto nur mit der richtigen Risotto-Reissorte.

Wie sollte ich Risotto-Reis behandeln?

Hier gilt eine Regel: Den Reis vor der Zubereitung nicht waschen. Er würde sonst die Stärke abgeben, die beim Risotto kochen so dringend gebraucht wird. Bei der Zubereitung im Topf oder der Rührschüssel deiner Cooking Chef kommt es dann auf die optimale Flüssigkeitszufuhr, die exakte Temperatur und das ständige Rühren an, damit der Risotto-Reis perfekt gelingt.

Hier erklären wir dir Schritt für Schritt, wie du Risotto mit deiner Cooking Chef zubereitest.

Wann ist der Risotto-Reis optimal gegart?

Ist der Risotto schon fertig? Am besten machst du gleich einmal eine Kostprobe. Alles muss schön cremig sein, außer den Reiskörnern. Die sind perfekt, wenn sie noch etwas Biss haben – also „al dente“ sind, wie der Italiener sagen würde. Koche den Reis auf keinen Fall so lange, bis er weich ist.