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Qualitäts-Check: So kochst du perfekten Risotto

Bist du bereit, den besten Risotto der Welt zu kochen?
Bist du bereit, den besten Risotto der Welt zu kochen?

Wer glaubt, ein Risotto sei ein einfaches Reisgericht, unterschätzt den italienischen Klassiker gewaltig. Einen perfekten Risotto erkennt man daran, dass er auf der Zunge zergeht und den Geschmacksknospen eine große Freude macht. Wir verraten die Zeichen für beste Qualität auf dem Teller – und wie du das hinbekommst.

Risotto-Reis hat einen leichten Biss.

Check: Ist dein Risotto schön cremig und die Reiskörner außen weich und innen leicht bissfest? Dann ist dir der Risotto hervorragend gelungen. Denn genau so sollte ein Risotto sein.

To-do: Damit dir dein Risotto so geling, musst du mehrere Faktoren beachten:
1.) Verwende für die Zubereitung nur Risotto-Reis (z.B. Arborio, Vialone und Carnaroli).

2.) Wasche den Reis vor dem Garen nicht. Kommt er mit Flüssigkeit in Berührung, gibt er seine Stärke ab – und die wird für den Garvorgang benötigt, um den Fond zu binden.

3.) Damit der Reis gleichbleibend gart, sollte der angegossene Fond unbedingt heiß sein.

4.) Durch regelmäßiges Rühren verhinderst du, dass der Reis anbrennt.

5.) Durch frühzeitiges Probieren der Reiskörner (am besten ein paar Minuten bevor die offizielle Garzeit endet) kannst du den Garprozess rechtzeitig stoppen, damit der Reis nicht verkocht.

Risotto ist cremig.

Check: Entscheidend für einen guten Risotto ist nicht nur der bissfeste Reis, sondern auch das cremige Drumherum. Ein Risotto ist berühmt für seine Sämigkeit.

To-do: Das Rühren des Risottos verhindert, dass der Reis anbrennt, hat darüber hinaus aber noch eine weitere sehr wichtige Funktion. Durch das Umrühren bekommt der Risotto seine cremige Konsistenz. Hier lautet die Regel: Rühre häufig, aber nicht kontinuierlich, sonst mischst du zu viel Luft unter den Reis. Beim Rühren setzt der Reis die Stärke frei und es entsteht eine herrliche Sämigkeit.

Extratipp: Gib immer nur so viel Brühe hinzu, dass der Reis knapp damit bedeckt ist. Warte, bis der Reis die Flüssigkeit fast vollkommen aufgesogen hat und gieße erst dann wieder Fond an.

Aus wenigen Zutaten entsteht ein köstlicher Risotto-Genuss.
Aus wenigen Zutaten entsteht ein köstlicher Risotto-Genuss.

Risotto hat ein außergewöhnliches Aroma.

Check: Jeder Bissen deines Risottos sollte dir ein „Ah“ und „Oh“ entlocken. Wenn dein Geschmackssinn beim Essen einen Ausflug nach Italien unternimmt, hast du alles richtig gemacht.

To-do: Wie bekommt man ein solch intensives Geschmackshighlight mit den wenigen Risotto-Zutaten hin? Dünste den Risotto-Reis vor dem Garen unbedingt an. Beim Andünsten mit Schalotten und Knoblauch entfaltet sich sein Aroma. Verzichte also nicht darauf, nur weil die Gefahr besteht, dass der Reis anbrennt. Behalte ihn bei dem Arbeitsschritt lieber genau im Blick.

Verzichte nicht auf Butter (Kalorien sparen kannst du an einem anderen Tag wieder). Fett ist ein Geschmacksträger und gibt deinem Risotto noch einmal richtig Power.

Risotto ist perfekt abgeschmeckt.

Check: Ein Risotto ist ein vollkommen rundes Geschmackserlebnis. Es besticht durch die Intensität der Zutaten und sollte nicht versalzen schmecken. Richtiges Abschmecken ist also das A und O.

To-do: Klar, in deinem Risotto milanese hat Safran als unangefochtener Star unter den Gewürzen seinen großen Auftritt. Ansonsten braucht dieses Risotto nicht viel: Salz und Pfeffer genügen. Das hört sich simpel an, aber es gibt eine kleine Tücke zu beachten: Fond oder Brühe sind schon salzig, ebenso wie Parmesan. Gehe deshalb lieber erst einmal sparsam mit dem Salz um. Rühe den Parmesan unbedingt ins Risotto, BEVOR du zusätzlich Salz hinzugibst. So hast du das Abschmecken bestens unter Kontrolle.

Risotto-Rezepte zum Nachmachen

Du möchtest dein neu erworbenes Risotto-Wissen gleich einmal ausprobieren? Hier stellen wir dir Risotto-Rezepte vor, die du mit deiner Cooking Chef kochen kannst.