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Pasta e basta: Das große Nudel-Einmaleins

Pasta selber machen – mit der Kenwood Cooking Chef ein Kinderspiel

Spaghetti al dente, dazu ein Pesto aus frischem Basilikum und nussigen Pinienkernen. Obendrauf würziger Parmesan. Mehr brauchst du nicht, um glücklich zu sein? Wir verraten dir, wie du mit deiner Kenwood Cooking Chef Pasta selber machen kannst. Unser italienischer Küchenchef bringt dir Mittelmeer-Feeling nachhause. Bevor es ans Kochen geht, erklären wir dir alles, was du über Nudeln wissen musst. Mit unserem Know-how wirst du zum Pasta-Profi.

Pasta: Wer hat’s erfunden?

Bei Pasta denken wir sofort an Bella Italia. Aber ist das überhaupt korrekt? Haben die Italiener die Nudel erfunden oder sie bloß zu ihrem Leibgericht erklärt? Schließlich hört man immer wieder davon, dass sich eigentlich die Chinesen für diese kulinarische Erfindung auf die Schulter klopfen dürfen. Schon seit Jahren wird sich darüber gestritten, bei wem die Nudel zuerst auf dem Teller landete. Um der Ursache auf den Grund zu gehen, muss man weit zurück in der Vergangenheit forschen. In China wurde zum Beispiel ein 4.000 Jahre alter Topf mit spaghettiähnlichen Teigwaren gefunden. Andere Quellen berichten davon, dass die Zubereitung von Pasta schon im 4. Jahrhundert vor Christus bei den Etruskern bekannt war. Fakt ist: Die Nudel hat die Esskultur vieler Länder geprägt und gehört heute zu den beliebtesten Nahrungsmitteln.

Wie viel Pasta brauche ich pro Person?

Unser Tipp: 125 bis 150 Gramm Pasta pro Person macht alle satt und glücklich.
Unser Tipp: 125 bis 150 Gramm Pasta pro Person macht alle satt und glücklich.

Man sollte meinen, diese Frage sei einfach zu beantworten. Allerdings scheint die Nudel nicht nur in puncto Herkunft ein Rätsel aufzugeben. Denn es gibt bestimmt genauso viele Mengenangaben wie Nudelrezepte. Und das sind bekanntlich ziemlich viele. Meist wird pro Person eine Menge zwischen 75 bis 125 Gramm vorgeschlagen. Manche Hobby-Köche wählen die goldene Mitte und bereiten 100 Gramm pro Person zu. Unser Tipp: Entscheide dich für 100 Gramm getrocknete Nudeln pro Person, wenn du eine gehaltvolle Sauce dazu servierst. Kommen die Nudeln mit Pesto auf den Tisch, nimm lieber 125 bis 150 Gramm pro Person, um deine Familie satt zu bekommen.

Pasta richtig kochen: Wie geht das?

Rund um das Pastakochen reihen sich jede Menge Mythen. Mal soll Öl zum Wasser in den Topf, mal sollen die Nudeln nach dem Abgießen kalt abgeschreckt werden – und dann ist das alles plötzlich Quatsch. Wir machen für dich jetzt mal reinen Tisch – so einfach geht’s wirklich:

  1. Nudeln müssen in ausreichend viel Wasser kochen. Pro 100 Gramm Nudeln solltest du einen Liter Wasser verwenden. Bringe das Wasser erst in einem Topf zum Kochen und gebe dann pro Liter einen Teelöffel Salz hinzu.
  2. Koche die Nudeln in einem offenen oder halboffenen Topf. Die Dauer ist auf der Packungsbeilage oder bei selbst gemachter Pasta im Rezept angegeben. Rühre die Nudeln ab und zu mit einem Kochlöffel um, damit sie nicht aneinanderkleben.
  3. Probiere gegen Ende der Garzeit, ob die Nudeln schon gar sind – am besten sollten Sie al dente, also bissfest, sein – und gieße sie in ein Sieb ab. Nun kannst du sie mit der Sauce mischen und servieren. Wenn die Nudeln nicht sofort mit Sauce vermengt werden, kommt an dieser Stelle das Öl zum Einsatz. Ein bisschen Olivenöl, etwas Butter oder ein Löffelchen vom heißen Nudelwasser verhindern, dass sie zusammenkleben.

Wie du siehst: Weder Öl im Wasser noch ein Ritual zum Abschrecken sind erforderlich, um die ideale Pasta zu kochen. Nur für ein bestimmtes Nudelrezept kann dir das Abschrecken wirklich etwas bringen: Wenn du einen kalten Nudelsalat aus der Pasta machen möchtest.

Wann ist die Pasta gar?

Jeder kennt den tollen Trick, dass man eine Nudel aus dem Topf nimmt und sie gegen den Kühlschrank wirft. Bleibt sie kleben, ist sie perfekt. Das so zu handhaben, ist sicher ganz witzig, für den Alltag aber weniger praktikabel. Ein Diplom im Nudelwerfen brauchst du zum Pastakochen zum Glück nicht. Ehrlich: Es geht viel einfacher – Nudel rausnehmen und probieren! Al dente bedeutet nichts anderes als „bissfest“. Denn wenn die Nudel gart, beginnt sie von außen nach innen aufzuquellen. Optimal ist sie dann, wenn sie außen schon weich und innen noch einen kleinen, festen Kern mit einem weißen Punkt hat.

Wie lange müssen Nudeln kochen?

Wie lange es dauert, bis deine Pasta al dente ist, hängt von der Sorte ab. Frische Nudeln sind viel schneller fertig als getrocknete, weil sie mehr Wasser enthalten. Ihre Garzeit ist daher kürzer. Steigen sie nach zwei bis vier Minuten an die Wasseroberfläche sind sie bereits fertig. Für getrocknete Pasta musst du eine Garzeit von etwa zwölf Minuten einplanen. Die genaue Zeitangabe findest du auf der Packungsanweisung.

Welche Pastasorten gibt es?

Die italienische Pastafamilie besteht aus vielen Mitgliedern – und jedes hat seine ganz persönlichen Eigenschaften. Die langen Schlanken – Spaghetti, Spaghettini, Cappellini, Linguine oder Tagliatelle – sind Allround-Talente, sie passen zu allen möglichen Saucen. Dann gibt es noch die kleinen Kurzen: Fusilli (sehen aus wie kleine Spiralen), Penne (kleine Röhrchen) oder Orecchiette (kleine Öhrchen). Und außerdem wären da natürlich Farfalle, Casarecce und Pappardelle. Sie lassen sich sowohl mit Tomaten- als auch mit Sahne- und Käsesaucen servieren.

Welche Sauce passt zu welcher Nudel?

Nudeln und Sauce gehen eine Verbindung ein – das ist ein Gedicht.
Nudeln und Sauce gehen eine Verbindung ein – das ist ein Gedicht.

Generell gibt es hier natürlich keine Regel. Deiner Kreativität darfst du freien Lauf lassen. Dennoch kannst du ein paar Hinweise beachten, damit sich Sauce und Nudeln auf dem Teller besonders gut verbinden:

  • Pesto, Salsa oder Öl passen hervorragend mit Spaghetti, Tagliatelle oder Linguine zusammen.
  • Frisches Gemüse ist besonders gut in Verbindung mit Penne oder anderen kurzen Nudelsorten.
  • Herzhafte Fleischsaucen schmecken prima mit Pappardelle.
  • Aufläufe bereitest du am besten mit Röhrchennudeln wie Rigatoni zu.

Wie kann ich Pasta selber machen?

Selbstgemachte Pasta schmeckt besonders gut – und ist leicht gemacht, wenn du die richtige Ausstattung dafür besitzt. Als Grundzutaten dienen dir Hartweizenmehl, Salz und Öl (oder ggf. Eier, wenn du Eiernudeln herstellen möchtest). Die Zutaten werden zu einem Teig vermengt, dann mit der Nudelmaschine zu Teigplatten verarbeitet und anschließend geformt. Besonders leicht geht es, wenn du deine Kenwood Cooking Chef verwendest, um deine Pasta selber zu machen.

Wie kann ich Pasta mit der Kenwood Cooking Chef selber machen?

Für deine Premium-Küchenmaschine gibt es einen praktischen Aufsatz, der die Zubereitung von selbstgemachter Pasta ermöglicht. Für die Pasta Fresca Nudelpresse (A910) sind sogar zwölf verschiedene Teigwareneinsätze zu erwerben. So kannst du viele verschiedene Pasta-Varianten zubereiten und es kommt garantiert keine Langeweile auf.

Für folgende Nudelsorten gibt es die entsprechenden Formdüsen:

  • Bigoli
  • Casarecce
  • Maccheroni Lisci
  • Spaccatelli
  • Spaghetti Quadri
  • Pappardelle
  • Silatelli
  • Linguine
  • Fusilli
  • Conchigliette
  • Bucatini
  • Orecchiette

Im Lieferumfang der Pasta Fresca Nudelpresse ist die Formdüse für Maccheroni Rigati bereits enthalten. Alle weiteren Düsen können zusätzlich erworben werden. Übrigens: Für die Nudelpresse gibt es auch einen Spritzgebäckvorsatz, mit dem du Plätzchen in Form bringen kannst.

Und so geht’s:

  1. Den K-Haken in die Kenwood Cooking Chef einsetzen. Die Zutaten in die Rührschüssel geben. Auf Geschwindigkeitsstufe 1-2 zu einem Teig verkneten lassen. Das Ergebnis sollte ein Teig sein, der wie grobe Brotkrumen aussieht – mit einer groben krümeligen Konsistenz. Perfekt ist er, wenn die Krümel getrennt sind, sich beim Zusammendrücken aber zu einem Klumpen verbinden. Der Teig darf nicht zu trocken sein. Falls das passiert, kannst du ein paar Tropfen Wasser hinzufügen.
  2. Nun stellst du die Maschine auf Geschwindigkeitsstufe 1 und füllst kleine Teigmengen durch den Zufuhrschacht. Verwende dafür den mitgelieferten Drücker. Die Rolle sollte immer erst frei sein, bevor du mehr Teig hinzufügst.
  3. Wenn die Patsa die gewünschte Länge erreicht hat, kannst du sie mit der Schneidvorrichtung, die du bei der Montage des Aufsatzes angebracht hast, abschneiden. Einfach vor- und zurückschieben. Hast du dich an den Prozess gewöhnt, kannst du die Geschwindigkeit erhöhen und den gesamten Teig zu Pasta verarbeiten.
  4. Nun kannst du die frischen Nudeln entweder kochen oder sie trocknen lassen und sie für den Vorrat aufheben. Unser Tipp: Die Nudeln lassen sich noch leichter formen, wenn du das Gehäuse und die Formdüse vor der Verwendung erwärmst. Lege die Teile dazu in ein heißes Wasserbad und trockne sie danach gut ab.

Vorsicht: Der Pasta-Aufsatz wird im Betrieb heiß. Die Teile sind nicht für die Spülmaschine geeignet. Damit der Teig nicht antrocknet, lohnt es sich, ihn sofort nach der Verwendung mit warmem Seifenwasser zu reinigen.

Pasta richtig essen: Wie geht das?

Ohne Löffel: Pasta essen wie ein echter Italiener.
Ohne Löffel: Pasta essen wie ein echter Italiener.
Oh ja, auch dafür gibt es tatsächlich einen Tipp von uns! Der Grund: Im Gegensatz zu den Essgewohnheiten in Deutschland würde ein Italiener beim Spaghettiessen niemals einen Löffel zur Hand nehmen. Ohne Hilfsmittel funktioniert es am besten, wenn du die Gabel nicht schräg, sondern senkrecht hältst. Und statt eines großen Nudel-Knäuls solltest du nur zwei bis drei Nudeln pro Gabel einrollen. Also, immer den Teller im Blick behalten. Aber keine Sorge: Auch, wenn es nicht klappt, selbst die Italiener sind da tolerant und bringen gerne einen Löffel an den Tisch.

Kann man Pasta eigentlich wieder aufwärmen?

Das Rezept war so lecker, du möchtest es morgen am liebsten gleich noch einmal essen? Während Nudelsaucen – wie etwa die beliebte Bolognese – aufgewärmt am nächsten Tag manchmal sogar noch leckerer sind, ist das bei den Teigwaren leider nicht der Fall. Aufgewärmt schmeckt’s weniger gut. Deshalb die Nudeln lieber nicht für den nächsten Tag vorkochen, sondern immer frisch zubereiten. Falls du mal Nudelreste übrig hast, musst du sie aber trotzdem nicht sofort entsorgen. Morgen stattdessen einfach mit Knoblauch, Zwiebeln, Gemüse, Kräutern und Gewürzen in der Pfanne anbraten.