Menü

Macarons selber machen: So klappt's mit der Kenwood Cooking Chef

Zarter Baiser, saftige Füllung: Macarons zergehen auf der Zunge.
Zarter Baiser, saftige Füllung: Macarons zergehen auf der Zunge.

Macarons sind wahre Kunstwerke. Das kleine, feine Gebäck wird in Frankreich und in Italien zubereitet und erfreut sich auch hierzulande großer Beliebtheit. Für die Herstellung der Luxus-Kekse ist Geschick und Genauigkeit gefragt. Was deshalb nicht fehlen darf: die richtige Küchenausstattung. Macarons selber machen mit der Kenwood Cooking Chef geht ganz leicht.

Woraus bestehen Macarons?

Macarons sind besonders feine Kekse aus einem zarten Baiserteig und einer saftigen Füllung. Den Rahmen des Gebäcks bilden zwei Macaron-Schalen, deren Hauptbestandteil gemahlene Mandeln sind. Zur Herstellung der Schalen werden nur vier Zutaten benötigt: geschälte, gemahlene Mandeln, Puderzucker, Zucker und Eiweiß. Die Füllung kann aus verschiedenen Zutaten bestehen. Eine cremig-schokoladige Variante zauberst du zum Beispiel mit Kuvertüre und Sahne, eine fruchtige Version bekommst du, wenn du Obst (z. B. Wassermelone oder Erdbeeren) unter anderem mit Zucker und/oder Kuvertüre mischst.

Wie kann ich Macarons mit der Kenwood Cooking Chef zubereiten?

Damit Macarons perfekt gelingen, muss die Grundlage für Schalen und Füllungen ein paar Anforderungen erfüllen. Mit der Cooking Chef und ihrem Zubehör kannst du dich genau an die Anweisungen der Profi-Macaron-Bäcker halten und himmlische Macarons selber machen.

1.) Feine Zutaten

Mandeln und Puderzucker müssen sehr fein gemahlen sein, damit sie zu Macaron-Schalen verarbeitet werden können. Mit dem Multi-Zerkleinerer deiner Cooking Chef geht das ruck-zuck und problemlos. Bei maximaler Geschwindigkeit braucht deine Küchenmaschine dafür etwa eine Minute.

2.) Eiweiß aufschlagen

Ein guter Eischnee ist die Basis für gelungene Macarons. Ihn möglichst fest mit dem Schneebesen des Handrührgeräts aufzuschlagen, ist mühsam. Viel einfacher klappt das, wenn du deine Cooking Chef dafür verwendest und den Profi-Ballonschneebesen einsetzt. Du füllst das Eiweiß in die Rührschüssel und schlägst es bei maximaler Geschwindigkeit steif. Dabei lässt du den Zucker langsam einrieseln. Bis der Eischnee fest genug ist, dauert es etwa sechs bis acht Minuten.

3.) Mandel-Mix unterheben

Ist der Eischnee erst einmal steif geschlagen, kannst du die Rührschüssel aus der Maschine nehmen. Jetzt geht es darum, die Mandel-Puderzucker-Mischung möglichst behutsam unterzuheben. Das gelingt dir mir dem Teigspatel. Im Anschluss füllst du die Masse in einen Spritzbeutel mit kleiner Lochtülle und gibst kleine Tupfen (jeweils für eine obere und eine untere Schale pro Macaron) auf ein mit Backpapier belegtes Backblech.

4.) Zuckersirup hinzugießen

Typisch für die Zubereitung von italienischen Macarons ist, dass dem Eischnee heißer Zuckersirup hinzugefügt wird. Während deine Küchenmaschine den Eischnee ganz von alleine rührt, hast du die Hände frei, um den Zuckersirup langsam einzugießen. Das erleichtert die Zubereitung ungemein.

5.) Füllungen zubereiten

Die Rührschüssel kannst du auch für die Zubereitung der Füllung verwenden. Das Flexi-Rührelement rührt für dich zum Beispiel eine Creme aus Butter und Marmelade oder hilft dir dabei, Kuvertüre zu schmelzen.

Wie lassen sich Macarons einfärben?

Macarons zeichnen sich vor allem durch ihre Farbenpracht aus. Dieses charakteristische Merkmal verpasst du ihnen, indem du die Lebensmittelfarbe deiner Wahl beim Schlagen des Eischnees in die Küchenmaschine gibst. Die Menge kannst du je nach gewünschter Farbintensität dosieren. Der Eischnee darf ruhig etwas kräftiger eingefärbt werden, da die Farbe beim Backen wieder leicht verblasst.

Achte darauf, dass es sich nicht um flüssige, sondern um Pulver- oder Pastenfarbe handelt. Die Macaron-Masse reagiert so empfindlich, dass darin enthaltenes Wasser deiner Zubereitung einen Strich durch die Rechnung machen würde.

Je mehr Lebensmittelfarbe du verwendest, desto intensiver wird die Farbe deiner Macarons.
Je mehr Lebensmittelfarbe du verwendest, desto intensiver wird die Farbe deiner Macarons.

Wie kann ich Macarons aufspritzen?

Mit „Aufspritzen“ ist gemeint, dass die Füllung auf den Macaron-Schalen aufgetragen wird. Fülle die Masse dafür in einen Spritzbeutel mit Lochtülle und halte den Spritzbeutel beim Arbeiten senkrecht. Anfangs ist es noch nicht so einfach, die Tupfen gleich groß hinzubekommen. Aber Übung macht ja bekanntlich den Meister. Wer dafür zu ungeduldig ist, kann sich mit einer Backmatte behilflich sein. Sie besteht aus Silikon und hat vorgefertigte Vertiefungen für die Macarons.

Was muss ich beim Backen von Macarons beachten?

Küchengeräte:

Zuerst solltest du darauf achten, dass alle verwendeten Geräte wasser- und fettfrei sind, damit die Zubereitung deines Eischnees nicht von Anfang an scheitert. Fett und Wasser erschweren das Aufschlagen nämlich gewaltig.

Zutaten für Baiserteig:

Die Zutaten für Macarons müssen sehr genau abgewogen werden. Das ist auch der Grund dafür, dass die Eiweißmenge in den Macaron-Rezepten stets in Gramm angegeben wird. Gehe bei der Zubereitung akribisch genau vor. Leichter wird es, wenn du alle Zutaten in der Vorbereitung abwiegst und bereitstellst. Am besten nimmst du die Eier früher aus dem Kühlschrank und lässt sie vor dem Aufschlagen Raumtemperatur annehmen. Noch besser: Schon vor der Zubereitung das Eiweiß vom Eigelb trennen und in einer abgedeckten Schale im Kühlschrank aufbewahren.

Backofen:

Da für das Gelingen der Macarons die exakte Temperatur des Backofens wichtig ist, solltest du mit einem Ofenthermometer arbeiten und den Ofen immer gut vorheizen. Temperatur und Zeit variieren, bitte beachte deshalb die Angaben im jeweiligen Rezept.

Füllung:

Bereite die Füllung zuerst zu, damit sie vor der Weiterverarbeitung noch abkühlen kann. Du kannst sie auch einen Tag vorher machen und solange im Kühlschrank aufheben.

Die Füllung wird am besten mit einem Spritzbeutel auf den Macarons aufgetragen.
Die Füllung wird am besten mit einem Spritzbeutel auf den Macarons aufgetragen.

Warum platzen meine Macarons auf?

Diese Erscheinung gehört zu den häufigsten Problemen, die beim Backen von Macarons auftauchen. Dafür verantwortlich können verschiedene Faktoren sein: Entweder war die Temperatur im Backofen zu hoch, die Mandeln nicht fein genug gemahlen oder die Masse für die Schalen enthielt Luftblasen. Mach dir keine Sorgen, beim nächsten Mal läuft es bestimmt noch besser.

Wie lange halten sich Macarons?

Macaron-Schalen kannst du luftdicht verpackt (z. B. in einer Blechdose) bis zu zwei Wochen aufbewahren. Hast du die Schalen erst einmal aufgespritzt, hängt die Haltbarkeit von den dafür verwendeten Zutaten ab. Sahnige Füllungen halten sich nicht so lange (ca. 5 Tage) wie Füllungen mit Marmelade (ca. 8 Tage und mehr).

Wie bewahre ich Macarons auf?

Im Kühlschrank aufbewahrt halten sich Macarons länger. Wenn du sie auf Vorrat zubereiten möchtest, ist das kein Problem: Macarons lassen sich einfrieren und zum Auftauen über Nacht in den Kühlschrank stellen. Stehen die zarten Kekse länger auf der Kaffeetafel, solltest du sie luftdicht (z. B. unter einer dekorativen Glasglocke) vor dem Austrocknen schützen.