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Low-Carb-Nudeln: Schlanke Gemüsenudeln selber machen

Low-Carb-Nudeln bringen neue Frische in die Küche.
Low-Carb-Nudeln bringen neue Frische in die Küche.
Was hier so herrlich bunt auf dem Teller leuchtet, sieht formtechnisch zwar aus wie Pasta, ist aber viel gesünder – und schlanker. Denn diese Low-Carb-Lieblinge bestehen nicht aus Teig, sondern aus Gemüse. Wie die Nudeln ohne Kohlenhydrate hergestellt werden? Hier erfährst du alles über die durchgedrehteste Pasta der Welt.

Was sind Zoodles?

„Zoodles“ sind zum absoluten Trendgericht geworden. Der Name ist eine Kombination aus den beiden Wörtern „Zucchini“ und „Noodles“ (übersetzt: Nudeln). Die Idee dahinter: Zucchini werden dank praktischen Küchenhelfern wie dem Spiralschneider zu dünnen spaghettiartigen Streifen verarbeitet und dann wie Nudeln mit einer Sauce serviert.

Woraus bestehen Gemüsenudeln?

Zoodles sorgten in der Gemüsenudel-Szene als erstes für Aufsehen. Nudeln lassen sich aber auch aus anderen Gemüsesorten herstellen. Gurken, Möhren, Knollensellerie, Kohlrabi, Steckrüben oder Pastinaken kannst du ebenfalls in Low-Carb-Pasta verwandeln. Hier kommt es darauf an, dass es sich um festes Gemüse handelt. Weiches, wie zum Beispiel Auberginen, können nicht zu Gemüsenudeln verarbeitet werden.

Warum sind Low-Carb-Gemüsenudeln empfehlenswert?

Bei einer Low-Carb-Ernährung werden klassische Kohlenhydrate wie Reis oder Nudeln vom Speiseplan gestrichen. Gemüsenudeln bieten eine tolle Möglichkeit, sich trotzdem eine Pasta schmecken zu lassen. Das Gemüse enthält kaum Kohlenhydrate, ist deshalb absolut low-carb-freundlich und punktet mit jeder Menge Vitaminen und Mineralstoffen.

Machen Low-Carb-Nudeln schlank?

Zoodles mit Bolognese – einfach lecker!
Zoodles mit Bolognese – einfach lecker!
Während einer Low-Carb-Diät sind Gemüsenudeln eine perfekte Wahl. Sie schmecken köstlich, liefern wichtige Inhaltsstoffe, enthalten kaum Kohlenhydrate und nur wenig Kalorien. Deshalb können sie dich auf dem Weg zum Wunschgewicht prima begleiten und dich dabei unterstützen, dein Ziel zu erreichen. Per se sind Gemüsenudeln aber kein Garant für eine schlanke Figur. Denn ob du abnimmst oder nicht, ist davon abhängig, was du den ganzen Tag lang isst, wie viel Kalorien du verzehrst und wieder verbrauchst. Wenn du keinen Sport treibst, dir abends eine Portion Gemüsenudeln kochst und danach eine Tafel Schokolade auffutterst, werden die Pfunde nicht purzeln.

Wie werden Gemüsenudeln hergestellt?

Für deine ersten Low-Carb-Nudel-Versuche kannst den Multi-Zerkleinerer deiner Kenwood Cooking Chef anwerfen. Mit der Julienne-Scheibe verwandet deine Küchenmaschine Gemüse in kleine, feine Streifen. So kannst du erst einmal ein bisschen experimentieren und herausfinden, welche Gemüsesorten dir am besten schmecken. Wenn du auf den Geschmack gekommen und deine Favoriten gefunden hast, hilft dir ein weiterer Küchenhelfer beim Low-Carb-Vergnügen. Mit dem Spiralschneider FGP203WG wird es richtig durchgedreht: Das elektrisch betriebene Gerät bringt dein Gemüse in Topform, ohne dass du dich dafür beim Kurbeln anstrengen musst. Ein 70 Watt Motor und ein widerstandsfähiges, langlebiges Edelstahlmesser machen auf Knopfdruck aus jedem Gemüse lange Spaghetti-Spiralen, die dem Original zum Verwechseln ähnlich sind.

Noch mehr Infos zum ersten elektrischen Spiralschneider von Kenwood findest du hier.

Welche Low-Carb-Gerichte kann ich aus Gemüsenudeln machen?

Weil die Gemüsespiralen aussehen wie Spaghetti eignen sie sich vor allem als Pasta-Ersatz. Sind die Nudeln erst einmal in Form gebracht, kannst du deiner Kreativität aber auch freien Lauf lassen. Wie wäre es mit einem Rohkost-Salat, einer Suppe mit Gemüsenudel-Einlage, einem Wok-Gericht, Gemüse-Puffern oder einem „unechten“ Pizzateig auf Gemüse-Basis? Alles ist möglich!

Wie werden Gemüsenudeln zubereitet?

Viele Gemüse lassen sich roh verzehren, andere sind leckerer und verträglicher, wenn du sie erhitzt. Entweder kochst du sie wie normale Pasta in Wasser oder du brätst sie in der Pfanne an und mischst sie anschließend mit der Sauce. Wenn du sie in Wasser kochen möchtest, solltest du beachten, dass Sorten wie Zucchini schon von Natur aus viel Wasser enthalten. Damit deine Pastasauce nachher nicht zu wässrig wird, solltest du sie deshalb gut abtropfen lassen und schon vor dem Vermengen salzen.

Welche Sauce passt du Gemüsenudeln?

Gemüsenudeln bieten dir die Gelegenheit trotz Low-Carb-Lifestyle deine liebste Pasta-Sauce essen zu dürfen: Du kannst weiterhin dein Bolognese-Rezept kochen oder eine Carbonara machen. Auch ein selbstgemachtes Pesto schmeckt hervorragend zur Low-Carb-Pasta. Probiere aus, was dir schmeckt! Low Carb ist kein Verzicht, sondern eröffnet dir neue Möglichkeiten.

Welche Low-Carb-Nudeln gibt es außerdem noch?

Um Nudeln ohne oder mit weniger Kohlenhydraten zu essen, müssen es nicht immer ausschließlich Gemüsenudeln sein. Hier verraten wir dir noch ein paar weitere Low-Carb-Alternativen:

  • Asiatische Konjak-Nudeln: Sie werden aus der Konjak-Wurzel hergestellt, es gibt sie vorgegart zu kaufen und sie enthalten praktisch keine Kohlenhydrate.
  • Soja-Nudeln: Diese Pasta wird aus Sojamehl gemacht und besteht dadurch aus weniger Kohlenhydraten und mehr Eiweiß als herkömmliche Pasta.
  • Pasta aus Hülsenfrüchten: Statt aus Getreide werden die Nudeln aus Mungbohnen, Kichererbsen oder Linsen hergestellt. Da Hülsenfrüchte von Natur aus Kohlenhydrate enthalten, stecken diese auch in der Pasta. Allerdings handelt es sich hierbei – im Gegensatz zu Nudeln aus Hartweizengrieß – um „gute“ Kohlenhydrate. Sie lassen den Blutzuckerspiegel nicht so rasant ansteigen, sind ballaststoff- und proteinreich.
  • Vollkornnudeln: Diese Nudel-Variante ist zwar nicht low carb, aber gesünder als normale Pasta, weil auch sie den Blutzuckerspiegel nicht so schnell Achterbahn fahren lassen. Wenn es mal Pasta sein soll, lohnt es sich zu „Integrale“ zu greifen.