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Kürbissorten: So vielfältig schmeckt der Herbst

Kürbissorten: So vielfältig schmeckt der Herbst
Kürbissorten: So vielfältig schmeckt der Herbst

Kaum zu glauben, aber wahr: Der gigantischste Kürbis der Welt brachte bisher 1.054 Kilogramm auf die Waage und hatte einen Umfang von 5,72 Metern. Der kleinste Kürbis ist dagegen wirklich mini – er soll gerade einmal so groß sein wie eine 1-Euro-Münze. Kürbisse sind wirklich erstaunlich und jede Kürbissorte ist etwas Besonderes. Ein guter Grund dafür, dass wir das beliebte Herbstgemüse jetzt einmal genauer unter die Lupe nehmen. 

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Das solltest du wissen

Wusstest du, dass der Kürbis eigentlich gar kein Gemüse ist? Tatsächlich gehört er botanisch gesehen zu den Riesenbeeren (so wie Johannisbeeren oder Tomaten auch). Seine nächsten Verwandten: Melonen und Zucchini – die beiden zählen ebenfalls zu den Kürbisgewächsen. Insgesamt gibt es sogar mehr als 800 verschiedene Arten von Kürbisgewächsen – in allen möglichen Farben und Formen. Als Kulturpflanze wurde der Kürbis schon vor tausenden von Jahren angebaut. Heute wissen wir ihn vor allem als Zutat für die Zubereitung von Suppen oder Pürees zu schätzen. Kürbisse kommen aber nicht nur in der Küche zum Einsatz: Spätestens an Halloween schmücken kunstvoll geschnitzte Zierkürbisse die Hauseingänge und Vorgärten.

Kleine Kürbiskunde: Welche Kürbissorten gibt es?

Ob in puncto Aussehen oder Geschmack – jede Kürbissorte hat seinen eigenen Charakter. Es lohnt sich also, sie einmal genauer zu betrachten.

Hokkaido-Kürbis

Kürbissorten: Hokkaido
Kürbissorten: Hokkaido
Der Hokkaido-Kürbis ist ein echter Klassiker unter den Kürbissorten: Leuchtend-orange strahlt er uns im Herbst auf dem Wochen- oder im Supermarkt entgegen. Das Besondere: Bei ihm kannst du die Schale mitessen – das erleichtert auch die Zubereitung. Kürbisneulinge wagen sich deshalb mit Vorliebe an diesen Kandidaten und kriegen ihn mithilfe der Kenwood Cooking Chef unkompliziert klein. Du kannst ihn wunderbar zu einer cremigen Kürbissuppe verarbeiten oder mit einem würzigem Hackfleisch-Käse-Mix gefüllt im Ofen überbacken. Für den Backofen ist der Hokkaido-Kürbis sowieso prädestiniert: So gelingt er dir einfach, ist schnell fertig und schmeckt hervorragend. Da reicht schon ein bisschen Olivenöl und etwas Thymian, um ihn hocharomatisch auf den Teller zu bringen.

 

Gelber Zentner

Kürbissorten: Gelber Zentner
Kürbissorten: Gelber Zentner
Dieser Kürbis hält, was sein Name verspricht: Der gelbe Zentner gehört zu den Riesenkürbissen und wiegt bis zu 50 Kilogramm. Er hat eine gelbe, harte Schale, unter der sich ein weicher Kern verbirgt. Sein mildes Fruchtfleisch eignet sich perfekt für die Zubereitung von Marmelade, Chutney oder Kuchen. Achtung: Im Gegensatz zu anderen Kürbissorten kannst du den gelben Zentner nur etwa drei Monate lang lagern.

 

 

 

 

Butternuss-Kürbis

Kürbissorten: Butternuss
Kürbissorten: Butternuss
Was ein bisschen so aussieht wie eine übergroße Birne, ist in Wahrheit ein superschmackhafter Kürbis. Beliebt ist der Butternuss- (oder Butternut-) Kürbis vor allem, weil in ihm nur wenige Kerne stecken, dafür aber umso mehr Fruchtfleisch. Er hat eine gelbe Schale, unter der du das zarte, buttrige und nussige Fleisch findest. Ob für die Suppe oder das Püree – der Butternuss-Kürbis ist aufgrund seiner cremigen Konsistenz ein Allround-Talent in der Küche.

 

 

 

 

Muskatkürbis

Kürbissorten: Muskatkürbis
Kürbissorten: Muskatkürbis
Diese Kürbissorte kann bis zu 40 Kilogramm auf die Waage bringen. Du erkennst das Schwergewicht an seiner dunkelgrünen oder hellbräunlichen Schale. Meist bekommst du ihn auf dem Markt in Stücken zu kaufen. Du kannst diese Sorte für allerhand Kürbis-Rezepte verwenden – als Suppe, im Salat oder für Süßspeisen – auch roh ist er essbar. Seine natürliche Muskatnote macht ihn vor allem für Kürbispüree zum Top-Favoriten.

 

 

 

 

Spaghettikürbis

Kürbissorten: Spaghettikürbis
Kürbissorten: Spaghettikürbis
Vielleicht bist du an dieser Kürbissorte schon öfter vorbeigeschlendert, aber hast sie aufgrund ihres Aussehens links liegen gelassen. Und das nicht etwa, weil der Kürbis so gruselig aussieht, sondern weil seine helllgelbe Schale Honigmelonen zum Verwechseln ähnlich sieht. Sogar sein Fruchtfleisch kann auf dem Teller angerichtet, leicht mit einem anderen Gericht durcheinander gebracht werden: Beim Kochen zerfällt das Fruchtfleisch des Kürbisses nämlich in dünne Fasern, die als echte Spaghetti durchgehen. Deshalb kannst du sein Fleisch prima als Low-Carb-Nudeln mit Tomatensauce servieren.

 

 

 

Bischofsmütze

Kürbissorten: Bischofsmütze
Kürbissorten: Bischofsmütze
Die Bischofsmütze ist ein ganz schön hartnäckiges Exemplar: Aufgrund ihrer sehr festen Schale lässt sie sich schwer schneiden und wird deshalb meist nur ausgehöhlt. Auf den Kürbis verzichten solltest du trotzdem nicht. Denn: Er sieht nicht nur speziell aus, sondern schmeckt auch besonders. Seinen Look hat er übrigens seinem Blütenansatz zu verdanken, der beim Heranwachsen dran geblieben ist.

 

 

 

 

 

Patisson

Kürbissorten: Patisson
Kürbissorten: Patisson
Unter all den Kürbisgiganten hat sich diese kleine Kürbissorte versteckt. Der Patisson wird UFO genannt, weil er uns optisch an eine fliegende Untertasse erinnert. Die Mini-Kürbisausgabe kann rund 20 Zentimeter groß werden. Rein geschmacklich hält der Patisson locker mit den großen Erdbewohnern mit. Du kannst ihn roh und – die kleinen Exemplare – sogar mit Schale essen oder ihn einlegen. Mit einem würzigen Dip gefüllt macht er sich als Antipasti hervorragend.

 

 

 

 

 

Jack be little

Kürbissorten: Jack be little
Hier verrät der Name schon so Einiges: Bei dieser orangefarbenen Kürbissorte handelt es sich ebenfalls um eine kleine Variante. Der Minikürbis wiegt rund 200 Gramm und hat die Größe von etwa zehn Zentimetern. Seinem Aussehen verdankt er auch sein Spitznamen: der Mandarinenkürbis. Vor allem als Tischdekoration hält die Kürbissorte im Herbst oft her. Jack be little schmeckt gut und wird, herzhaft gefüllt, zu einer tollen Vorspeise.

 

 

 

 

 

Feigenblattkürbis

Kürbissorten: Feigenblattkürbis
Kürbissorten: Feigenblattkürbis
Der Feigenblattkürbis kann die Verwandtschaft mit der Wassermelone definitiv nicht abstreiten: Dafür ist die Ähnlichkeit einfach viel zu groß. Seine Schale ist extremhart. Wer sich die Arbeit macht, sie zu durchbrechen wird dafür mit einem extra-süßen Fruchtfleisch belohnt. Hierzulande verwenden wir der Feigenblattkürbis in der Küche eher selten – außer für eine bekannte Weihnachtsspezialität, die sogenannte „Engelshaarmarmelade“.

 

 

 

 

 

 

Ghost Rider

Kürbissorten: Ghost Rider
Kürbissorten: Ghost Rider
Dieser Kürbis lehrt das Fürchten: Seine Schale eignet sich sehr gut, um zu Halloween schaurige Gesichter hinein zu schnitzen. Er leuchtet wunderbar orange und hat eine glatte Schale, die sich perfekt mit dem Messer bearbeiten lässt. Sein Fruchtfleisch kannst du in der Küche verarbeiten: Nutze es für die Zubereitung von Kuchen und Desserts.