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Die acht Geheimnisse einer perfekten Brotkruste

Eine gute Brotkruste erfordert Erfahrung.
Eine gute Brotkruste erfordert Erfahrung.

Wie bekomme ich eine schöne Brotkruste hin? Diese Frage hat sich jeder Hobby-Bäcker schon einmal gestellt. Bei uns findest du die Antwort.

 

Inhalte

 

Auf gutes Teamwork achten

Ein perfektes Brot besteht immer aus zwei gelungenen Komponenten: einer weichen Krume und einer knusprigen Kruste. Erst das Zusammenspiel macht den Brot-Genuss zu einem unverwechselbaren Geschmackserlebnis.

 

Mit der Brotkruste den Frische-Kick verleihen

Es lohnt sich, beim Brotbacken besonders viel Wert auf eine gute Kruste zu legen. Sie hält das Brot frisch und bewahrt das Aroma. Außerdem sorgt sie für einen intensiven Geschmack und verleiht dem Brot den Crunch beim Reinbeißen.

 

Sich Zeit lassen und viel üben

Bei Brot vom Bäcker staunt man immer wieder über die hervorragend gelungenen Brotkrusten. Natürlich haben Bäcker nicht nur die richtige Ausstattung und Technik zur Verfügung, sondern beherrschen auch ihr Handwerk aus dem Effeff. Die perfekte Brotkruste mit der richtigen Struktur als Hobby-Bäcker zu kreieren, ist also nicht unmöglich, erfordert aber Übung. Die Erfahrung bekommst du, wenn du viel ausprobierst und du dir für jedes Brot Zeit für die sorgsam ausgeführten Arbeitsschritte lässt.

Mit Erfahrung gelingt dir die Brotkruste wie beim Bäcker.
Mit Erfahrung gelingt dir die Brotkruste wie beim Bäcker.

Für die Brotkruste Dampf erzeugen

Dieser Trick ist das A und O für eine gute Brotkruste: Entweder du besprühst dein Brot im Backofen vor dem Backen mit Wasser (mithilfe einer Zerstäuberflasche) oder du stellst eine ofentaugliche Schale gefüllt mit Wasser beim Backen mit auf das Blech. Am besten schiebst du sie schon beim Vorheizen in den Ofen und gießt dann Wasser hinein, wenn du den Teig in den Ofen legst. Auf beide Arten wird beim Backen Dampf erzeugt. Er ist für eine glatte und knusprige Kruste verantwortlich.

 

Den Backofen richtig einstellen

Beim Brotbacken solltest du deinen Backofen auf Ober-/Unterhitze schalten und nicht auf Heißluft. Die Brotkruste wird sonst zu schnell fest.

 

Für die Brotkruste die Temperatur einhalten

Beim Brotbacken ist die Anbacktemperatur des Ofens immer höher als die Ausbacktemperatur. Es ist sehr wichtig, dass du die Temperatur am Ende der Backzeit entsprechend reduzierst. Nur so wird deine Brotkruste perfekt – knusprig, aber nicht zu dunkel.

Schräge Einschnitte sind typisch für ein klassisches Baguette.
Schräge Einschnitte sind typisch für ein klassisches Baguette.

Die richtige Technik für die Brotkruste anwenden

Jedes Brot hat seine eigene, typische Struktur. Um die Brotkrusten entsprechend hinzubekommen, kannst du dich an folgende Tricks halten:

Für ein genetztes Brot mit einer glatten und glänzenden Oberfläche

  • Forme das Brot mit nassen Händen und besprühe es vor dem Backen mit Wasser.

Für ein Baguettebrot mit schrägen Einschnitten

  • Schneide nach dem Formen mit einem scharfen Messer in die Teiglinge. Am besten schneidest du zügig, damit der Teig nicht am Messer kleben bleibt.

Für ein rustikales Bauernbrot mit matter Oberfläche

  • Ein solches Bauernbrot darf gerne schön wild aussehen. Um die Brotkruste so hinzubekommen, überlässt du das Brot einfach der Hitze des Ofens. Das Aufreißen des Teiges sorgt dafür, dass dein Brot richtig rustikal aussieht.

 

Süße Brote bestreichen

Für eine süße Kruste kannst du das Brot vor dem Backen ebenfalls mit Flüssigkeit bestreichen. Bei einem Rosinenbrot wählst du dafür zum Beispiel Milch. Wenn du auf der Kruste noch etwas befestigen möchtest, wie zum Beispiel Mandeln bei einem Osterzopf oder Mohn bei einem Mohnbrot, gelingt dir das mithilfe von Eigelb. Eigelb (und ggf. Milch) verquirlen, das Brot damit bestreichen, Deko anbringen und erst dann im Ofen backen.