Menü

Abschluss-Event: Sechs Teams, vier Gänge – ein Genuss

Abschlussevent-Gruppenbild
Abschlussevent: Die Gruppe

Konkurrenz Adé! Beim Abschluss-Event mit Johann Lafer in Guldental an der Nahe haben die Siegerteams gemeinsam gekocht, gebrutzelt und geschlemmt.

Blanker Edelstahl wohin das Auge sieht. Feine Gebrauchsspuren reflektieren die Nachmittagssonne und geben der picobello aufgeräumten Großküche ein wenig Tafelsilberglanz. An der Stirnseite stehen die Küchenpartyteams und blicken auf das Herzstück von Johann Lafers Stromburg: Ein gigantischer Herd mit Platten, Gasflammen, Grill; quer dazu der Pass und rundum alle anderen Stationen wie kalte Küche und Patisserie. Bei vollem Betrieb stehen hier zehn bis 15 Leute.

Der Auftakt zum Abschluss-Event: eine Burgführung vom Hausherrn persönlich. Ganz ohne Filzpantoffeln, dafür aber mit kleinem Stehempfang und ersten Leckerbissen: Unter anderem Bärlauchsüppchen mit Geflügeltortellini und Beef Tatar mit Wachtelei. Zu besichtigen gibt es neben der Küche beispielsweise die malerische Kulisse der Burgruine nebst Kräutergarten mit so ausgefallenen Gewächsen wie Bronze-Fenchel, Blutampfer oder Wassersellerie, einen Turm dessen dicke Mauern für  eine stets gleichbleibende Temperatur für Schinken & Co. sorgen und einen beeindruckenden Panoramablick ins Tal vom Burghof.

"Guter Geschmack", erklärt Sternekoch Lafer, "ist nicht nur die Momentaufnahme des Abends, sondern immer auch die Frage, was bleibt bei mir hängen? Essen soll Genuss für alle Sinne sein. Gelungen ist es, wenn es emotional berührt!"

 

Küchenparty XXL

Abschlussevent-Küche
Küchenparty XXL

Und dann heißt es für die Teams selbst: Ran an die Töpfe. Nicht auf der Stromburg, sondern in Johann Lafers Kochschule Table d'Or im nahe gelegenen Guldental. Auf einem rund fünf Meter langen Küchenblock stehen vier Cooking Chefs der neuesten Generation bereit: die Cooking Chef Gourmet. Sie erreicht Temperaturen bis zu 180 Grad und kann so auch Röstaromen erzeugen oder kleine Mengen frittieren. Außerdem neu: ein Acht-Stunden-Timer und 24 voreingestellte Programme, vor allem für Rezepte bei denen es auf das Zusammenspiel von Temperatur und Rührgeschwindigkeit ankommt, wie Brandteig, Risotto oder Sauce Hollandaise.
Daneben hat die Crew von Johann Lafer in Körben und Schalen die Zutaten für den ersten Gang aufgetragen. In vier neu zusammengestellten Gruppen, "Schließlich wollen wir uns ja alle kennenlernen", so Johann Lafer, geht es dann an "Thaboulé-Salat mit Tomaten, Gurken, Pinienkerne und Fetakäse dazu Riesengarnelen".

Abschlussevent: Risotto mit Garnelen
Thaboulé-Salat mit Riesengarnelen

Anfangs ist die Stimmung noch einen Hauch höflich verhalten, doch in dem Maße, wie sich langsam appetitliche Düfte ausbreiten, steigt auch der Geräuschpegel: gleichmäßig rhythmisches Hacken von Kräutern und Surren der Cooking Chef, darüber Stimmengewirr, Lachen, Gläserklingen. 

Zur feinen Grundnote von Geflügelfond mischen sich nach und nach die kräftigeren Aromen angeschwitzter Zwiebeln, von Olivenöl, Thymian und Ingwer, Limette setzt frische Akzente und schließlich gipfelt die Sinfonie in Knoblauch und gebratenen Garnelen. Es kann serviert werden.

 

Zu Tisch, bitte!

Neben der Küche schließt ein Raum mit langer Tafel und Wohnzimmer-Atmosphäre an, gedämpftes Licht, hölzerne Sideboards dazu, Sets und Stühle in frühlingshaftem Grün. Zusehens lösen sich Teams und Gruppen auf, manche bleiben sitzen, diskutieren und plaudern, andere lassen sich von Lafers Köchen in Küchengeheimnisse einweihen, verschiedene Köpfe beugen sich über Pfannen und Töpfe, rühren, schwenken, schmecken ab. Und mittendrin Sternkoch Lafer, der wie ein Satellit alles umkreist, Tipps gibt, mit Hand anlegt, scherzt, lobt und auch mal kritisiert …

Nach gut fünf Stunden, Erbsenrisotto und conchiertem Fisch, Spaghetti-Bolognese und luftigen Haselnuss-Küchlein mit Brombeer-Buttermilch-Sorbet sind alle einigermaßen erschöpft – und angenehm gesättigt.

Abschlussevent: Zu Tisch
Zu Tisch, bitte!

Steffi Grauer aus Düsseldorf freut sich über das flexible Menü: "Obwohl bei uns in der Gruppe viele mit Unverträglichkeiten waren, hat es immer eine leckere Lösung gegeben." Eines der Highlights für Lou aus Frankfurt war das Wiedersehen mit ihrem Team aus dem Oktober. Sie wollen in Zukunft öfter mal zusammenkommen. Austausch mit Gleichgesinnten, lernen von Profis, gemeinsam etwas schaffen, Spaß haben, schlemmen und einen guten Tropfen genießen – es mag eine Binsenweisheit sein, findet Julia Neumann aus Berlin, aber: "Die besten Partys finden eben in der Küche statt!".